Tag 8 - Taunustaler Xmas Höhenmeter Battle - Das Finale

31. Dezember 2025

Tag 8 - Taunustaler Xmas Höhenmeter Battle - Das Finale

Was für ein Finale. Acht Tage Taunustaler Xmas Höhenmeterbattle liegen hinter uns – und jetzt ist er da, dieser seltsame Moment der Stille. Der Daumen scrollt ins Leere, das Handy bleibt liegen, niemand aktualisiert mehr im Halbstundentakt die Rangliste. Kein heimliches „Da geht doch noch was“, kein spätes „Ach komm, eine Rampe geht noch“.

Der Battlekrimi ist zu Ende. Der normale Wahnsinn darf wieder einziehen – aber mit einem breiten Grinsen im Gesicht und ziemlich müden Beinen.

Das große Finale – Tag 8

Der letzte Tag war kein Ausrollen, sondern ein würdiger Schlussakkord. Noch einmal rausgehen, noch einmal Höhenmeter sammeln, noch einmal zeigen, dass jeder Meter zählt. Egal ob tausend Höhenmeter oder „nur“ ein paar hundert: Zu wenig gab es nicht. Jeder Höhenmeter war ein Geschenk an die Gemeinschaft. Am 31.12. wurden 86.487 Höhenmeter von 112 aktiven Teilnehmenden gemeinsam erklommen. Zusammen, draußen, bei Kälte, Wind, Frost, Schnee, Eis – und manchmal auch mit einem Lächeln unter dem Buff.

Radfahrer*innen – Per Anhalter, Schnapszahlen und Glühwürmchen

Schon früh am Morgen waren sie unterwegs. Philipp Sulzer und Chris Raab hatten offenbar beschlossen, dass Schlaf völlig überbewertet ist. Chris nahm uns mit nach Thailand, auf Pickups, zu Checkpoints, Nickerchen auf der Ladefläche und einer Abfahrt, die angeblich gefährlich ist – sich aber eher nach Abenteuer als nach Angst anhörte. Radfahren verbindet eben, selbst wenn man zwischendurch per Anhalter unterwegs ist.

Philipp Sulzer kurbelte derweil stoisch seine Runden am Bergfriedhof. „Ruhe in Frieden“ und Haken dran: „Ich habe fertig.“ Die Grundlage für 2026 ist gelegt – HIT Einheiten können kommen nach all den Grundlagenfahrten.

Frau Zwerg war dank seniler Bettflucht ebenfalls früh am Berg. Allein, stoisch, hoch und runter. Später dann doch Gesellschaft: Daniel Schröder begleitend mit Grundlageneinheit, Oliver Korte für ein paar Auffahrten, bevor er durch den Wald nach Hause abbog, Sarah Kindereit und Michael Dorn auf Zwergensuche. Sarah bestimmte die Route, Michael wünschte sich eher ein Heißgetränk – und wir wissen alle: Mitgegangen, mitgefangen - Frauen im Höhenmeterrausch widerspricht man besser nicht. Es war schön, Sarah wieder auf dem Bike zu sehen.

Milan sammelte währenddessen an einem Anstieg ums Eck und verabschiedete das Jahr mit 939 Höhenmetern.

Moritz Kriegs­mann hingegen schnappte sich einen Schotteranstieg im Taunus und offenbar auch die Liebe zu Schnapszahlen. Geschnapst wurde ordentlich - mit 5.555 hm holte er sich den Tagessieg.

01KDWM11QF0Q01SWMSGA5KSJZH

Starkes Ding Moritz - 5.555 hm

Jochen Stein meldete sich abends noch mit kräftigen Höhenmetergrüßen aus Spanien und sicherte sich Platz vier des Tages.

Udo Markmann sammelte beim Startnummernabholen für die Kids ganz nebenbei 290 Höhenmeter – multitaskingfähig wie ein Schweizer Taschenmesser.
Und Ulf? Der war auch am letzten Tag noch mit dem MTB draußen und landete im Gesamtranking vor dem Sieger des letzten Jahres. Man darf das ruhig mal wirken lassen.

Ich hätte sie gern gesehen, alle Teilnehmenden als kleine Lichter auf einer Karte. Der Taunus – und viele andere Ecken – hätten ausgesehen wie ein Glühwürmchenhaufen auf Koffein.

Läufer*innen – keine Böller, nur Beine und bisschen Ballern

Während andere böllerten, ballerte VELOCIRAPTOR über den ungewohnt flachen Silvesterlauf. Zehn Kilometer in knapp über 45 Minuten – perfektes Training, falls der Nachbarshund mal wieder motiviert ist.

Nadja Falk-Kumanska beendete ihr Laufjahr stark und konstant, mit Schatzi auf dem Bellchen und mit Blick in die beleuchtete Landschaft.
Susanne Metternich zeigte, dass Beständigkeit manchmal mehr wert ist als Gigantenzahlen. Sehr beeindrucken, wie konstant sie vor die Tür ist und sich bewegt hat.

Kerstin Domachowski bewies eindrucksvoll, dass elf Kilometer alles andere als harmlos sein müssen: Über 743 Höhenmeter würzten ihren Lauf – Tagessieg bei den Läuferinnen und ganz nebenbei auch die Gesamtwertung der Läuferinnen gesichert.

Otmar Vobejda meldete sich mit „habe fertig“ und Neujahrsgrüßen aus den österreichischen Bergen und Lüder Schulz-Nigmann wanderte sich in Südtirol mit Aussicht zum Tagessieg der Läufer und setzte mit 6.100 Höhenmetern gleich mal eine Marke im neuen Läufer*innen-Klassement.

Tagessieger*innen – Finale Tag 8

Rad – Männer:
🥇 Moritz Kriegs­mann5.555 Höhenmeter
Schnapszahl des Tages, Schotter im Herzen, Sieg im Gepäck.

Rad – Frauen:
🥇 Frau Zwerg4.444 Höhenmeter
Früh raus, stoisch rein, und die Schnapszahl direkt hinterhergeschoben.

Lauf – Männer:
🥇 Lüder Schulz-Nigmann1.401 Höhenmeter
Wandern mit Aussicht und ordentlich Zug nach oben.

Lauf – Frauen:
🥇 Kerstin Domachowski743 Höhenmeter
Elf Kilometer, viele Höhenmeter und immer beschwingt.

Der Blick auf das große Ganze - oder wenn Zahlen für sich sprechen.

An den Spitzen wurde im Gesamtranking nicht gekleckert, sondern ordentlich geklotzt. Wir freuen uns bei der kommenden Siegerehrung ganz unvirtuell - analog das Podium männlich und weiblich zu ehren. Alle werden dazu herzlich eingeladen, zusammen die erklommenen Höhenmeter zu feiern und eine schöne gemeinsame Zeit zu verbringen, Geschichten Revue passieren zu lassen und sich auch mal live kennenzulernen.

da29347a-a70c-4b74-a2fe-56b848f2e391

Crazy Andre am weißen Stein

Gesamtergebnis nach acht Tage Höhenmeterwahnsinn

Gesamt – Männer Allover:
🥇 CRAZY MTBiker 13 (André)33.033 Höhenmeter
🥈 Philipp Sulzer25.062 Höhenmeter
🥉 Milan S. 24.000 Höhenmeter

Gesamt – Frauen Allover:
🥇 Frau Zwerg (Eva Gürtler) 23.417 Höhenmeter
🥈 Elodie Robert18.814 Höhenmeter
🥉 Kerstin Domachowski8.542 Höhenmeter

Gesamt -  Männer Lauf
🥇 Lüder Schulz - Nigmann - 6.100 Höhenmeter
🥈 Otmar Vobejda - 5.053 Höhenmeter
🥉 Axel Spohr - 2.824 Höhenmeter

Gesamt -  Frauen Lauf
🥇 Kerstin Domachowski - 4.960 Höhenmeter
🥈 Bk🐝 🍀 (Biene) - 2.654 Höhenmeter
🥉 Kirsten Krauthäuser - 2.238 Höhenmeter

Neue Bestmarke

Damit setzt Andre bei den Mönnern nicht nur den neuen Tagesstandard von 4 Högnimetern, sondern auch mit 33.033 Höhenmetern das Allzeithoch. Herzlichen Glückwunsch, lieber Andre. Deine Willenskraft ist grenzenlos.

Zahlen, die man singen möchte

Zum letzten Tag waren insgesamt 207 Teilnehmende angemeldet, davon waren 195 aktiv draußen. Gemeinsam wurden in acht Tagen unglaubliche 762.210 Höhenmeter gesammelt. Das sind fast 86 Mal den Mount Everest rauf.

Wie im Taunustaler Lied: „Mer geh’n raus, egal wie’s Wetter is“ – und genau das habt ihr getan - mit Teamgeist, Gemeinschaft und Motivation. Jeder Meter zählte. Jeder Mensch zählte. Das sportliche, respektvolle und schöne Miteinander ist das Herzstück des Taunustaler Xmas Höhenmeter-Battles und ihr habt es gelebt und mitgetragen.

Danke für diese acht besonderen Tage!
Kommt gut ins neue Jahr, bleibt gesund – und vergesst nicht:
Der nächste Anstieg kommt bestimmt. 🎄⛰️🥂

Euer Tata-Orga-Team

P. S.: Noch ein kleiner Nachtrag eurer Karla Kolumna aka Frau Zwerg. Es war mir eine Freude, euch täglich die kleine Zusammenfassung zu schreiben. Ich würde am liebsten jeden einzelnen von euch namentlich erwähnen, Danke sagen und einmal feste drücken, da es mich so sehr berührt, WIE SEHR jede und jeder Einzelne von euch dabei war und sich beteiligt hat. Danke für eure Wertschätzung, die Rückmeldungen und das wertvolle Miteinander. Ich hoffe sehr, dass wir uns beim kommenden Taunustaler Xmas Höhenmeter-Battle 2026 wiedersehen!

31. Dezember 2025