Der vorletzte Tag! Wenn Vernunft Urlaub macht und Höhenmeter regieren.
Der siebte Tag des Taunustaler Xmas Höhenmeterbattles begann leise. Fast besinnlich. So, als würde draußen jemand noch einmal tief Luft holen, bevor der Berg ruft:
Jetzt aber wirklich!
Manche starteten früh, andere zögerten. Wieder andere dachten kurz:
„Ach komm, heute nur locker …“ … und fanden sich Stunden später mit brennenden Oberschenkeln, leerem Akku und einem breiten Grinsen wieder.
Denn wie es in einem Taunustaler Lied so schön heißt:
Jetzt bin ich nur noch für die Steigung da!
Und genau das wurde gelebt.
Die Radfahrer – Spannung, Kaffeeplantagen & Schnapszahlen
Lange Zeit sah alles danach aus, als würde Chris Raab den Tag gemütlich von vorn kontrollieren. Sein Ride in Thailand klang zunächst harmlos – „sah ganz nett aus“ – bis dann diese kleinen Details kamen:
10 Kilometer, 15–25 %, rund 1.000 Höhenmeter.
Oben: Reisfelder, Kaffeeplantagen, frischer Kaffee vom Erzeuger.
Unten: Zerstörte Beine und ein neues Verständnis von „steep“.
Jochen Stein sammelte zeitgleich fleißig im spanischen Trainingslager – vermutlich begleitet von Sonne, Espresso und mindestens einem neidischen Profi-Blick.
Und dann war da Jochen Nieratschker – wieder einmal! Eigentlich wollte er gar nicht fahren. Wirklich nicht. Aber dann kam der Schnapszahl-Hausberg:
111 Höhenmeter – 20 Mal – 2.222 Höhenmeter in zwei Schichten. Die Nachbarn schienen irritiert, aber die Motivation war zurück. Und weil ein runder Tag kein runder Tag ist ohne Eskalation, kam spät abends noch die Extra-Runde: 3.333 Höhenmeter. Man munkelt, der Berg kennt ihn inzwischen beim Namen.
Frau Zwerg schnappte sich Rüdy, den Routenmeister auf Gravel. Wenig effizient, maximal schön – Taunus-Winterwonderland statt Höhenmeter-Hamsterrad. Beide philosophierten über Anzeigen, Wursttheken und das Leben, während wenigstens zwei Högnimeter eingesammelt wurden. „Noch einmal schlafen, dann ist das Xmas-Battle vorbei – die Vernunft kehrt zurück.“ Wir glauben: Die Vernunft hat sich verlaufen.
Jan Bickel ignorierte konsequent für einen Moment seine Rolle und zerlegte stattdessen den Randtaunus.
Ben Göbel (U13!) sammelte fleißig Kilometer und Höhenmeter – früh übt sich, der Nachwuchs ist gesichert!
Und Katja … Nach Sturz, schwerer Fußverletzung und langem Kampf ist sie wieder voll zurück auf dem Rad. Nicht nur ihre letzte Tour 2025 war mehr als eine Ausfahrt – sie war ein Statement: Grenzen? Gibt es nur im Kopf!

Info: Von Katja wird es im März einen Urlaubsvortrag geben. Wer hierzu Interesse hat, gerne kurz die Bubble aufmachen und „Interesse an Katjas Vortrag" schreiben. Dann werdet ihr informiert, sobald der Termin feststeht. Plätze werden sehr begrenzt sein.
Der Nachmittag – wenn Urlaub weh tut
Elodie Robert durfte die Route planen. Keine 5.000 Höhenmeter – nur 4.617 Höhenmeter wurden akzeptiert. Urlaubstag deluxe. Für manche klingt das nach Freiheit, für andere nach Strafgefangenenlager. Sie übernahm am frühen Abend souverän die Führung.
Crazy 🚵♂️ TBiker 13 kam wie gewohnt konstant mit einem satten 4.000er-plus rein. Der Weiße Stein dürfte inzwischen tiefe Spurrillen haben, sodass man ihn wie auf Schienen blind fahren kann.
Doch heute hieß es: Platz machen – Elodie führt weiterhin!
Das Finale – Kälte, Wille, Wahnsinn, Milan
Und dann … kurz vor Schluss. Kälte. Dunkelheit. Eine Tempofahrt gegen die Zeit.
Milan S. fegte mit 6.000 Höhenmetern über den Tagessieg und setzte noch mal einen oben drauf.
Eiserner Wille bei Eiseskälte – vermutlich wieder in kurzen Bibs, denn: Wer friert, bewegt sich zu langsam. Oder? Akklimatisierung nach Teneriffa? Nicht nötig. Der Mann kommt erst bei Minusgraden richtig in Fahrt!
Tagessieger Rad – Ehre, wem die Steigung gehört
🥇 Männer: Milan S. – 6.000 Höhenmeter
Minusgrade? Egal. Der Mann lässt alles glühen.
🥇 Frauen: Elodie Robert – 4.617 Höhenmeter
Urlaub kann so weh tun – und so schön sein.
Die Läufer – leise Helden mit steilen Beinen
Auch zu Fuß wurde geliefert – und das nicht zu knapp.
Otmar Vobejda sammelte in Österreich mit zwei Läufen beeindruckende 1.120 Höhenmeter – konsequent bergauf gedacht.
Lüder Schulz-Nigmann ignorierte in Südtirol sämtliche Liftanlagen und packte ordentlich Höhenmeter drauf.
Kerstin Domachowski war früh unterwegs – sehr früh. Zwei Einheiten auf Taunus-Trails, QOM-Kronen inklusive, 833 Höhenmeter – der steile Wahnsinn auf zwei Beinen! Während andere noch Kaffee suchten, meldete sie bereits Straßenglätte. Service pur!

Kerstins Belohnung für das frühe Aufstehen
Susanne Metternich legte ebenfalls zwei Schichten ein und kam auf 539 Höhenmeter.
Und Ronny Dick bewies: Auch 9 Höhenmeter auf 3,4 Kilometern sind echte Arbeit – besonders im Zinnowitzer Flachland.
Tagessieger Laufen
🥇 Männer: Otmar Vobejda – 1.120 Höhenmeter
Zwei Läufe, null Ausreden.
🥇 Frauen: Kerstin Domachowski – 833 Höhenmeter
Früh, schnell, steil – und schon QOMs gesammelt.
Gesamtwertung – der große Blick
Nach sieben Tagen zeigt sich, wer konstant leidet – äh – sammelt:
🥇 Gesamt Männer: Crazy 🚵♂️ TBiker 13 – 29.000 Höhenmeter
Konstanz ist auch eine Superkraft.
🥇 Gesamt Frauen: Frau Zwerg – 18.973 Höhenmeter
Stark, konstant auch im Gelände.
Die Konkurrenz lauert gefährlich nah – sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern. Alles ist noch drin am letzten Battletag!
Zahlen, die Gänsehaut machen
Am 30.12. wurden gemeinsam 79.763 Höhenmeter erklommen – von 94 aktiven Teilnehmenden. Jeder einzelne Meter zählt! Insgesamt sind 206 Teilnehmende angemeldet, davon waren 194 aktiv draußen und sammelten 675.328 Höhenmeter in 7 Tagen – 76-mal den Mount Everest hinauf.
Zusammen schaffen wir Großes – als Taunustaler Familie mit Schwippschwagern und Schwippschwägerinnen in ganz Deutschland und international. 💚 Wir halten die Luft an und sind gespannt, was die Rangliste zum großen Finale noch an Überraschungen bereithält. Das Battlefieber ist noch nicht auskuriert und der Aktualisierungsdaumen über der Rangliste noch am Zucken!
Wir wünschen euch einen schönen letzten höhenmeterreichen Tag und schon mal einen guten Rutsch ins neue Jahr! Den Abschlussbericht gibt es dann im neuen Jahr. Jetzt schon Danke für euren Spirit, der das Battle mit so viel Leben, Freude und Spielspaß füllt!
Euer Tata-Orga-Team
P.S.: Gemeldet wurde uns, dass bei Germans Kampagne aktuell nur PayPal funktioniert. GoodCrowd arbeitet bereits an der Behebung. Wir sagen Bescheid, sobald auch andere Zahlungsarten wieder verfügbar sind.