Tag 5 - Taunustaler Xmas Höhenmeter Battle

28. Dezember 2025

Tag 5 - Taunustaler Xmas Höhenmeter Battle

Die zweite Halbzeit beginnt… Rutschig, episch, eskalierend

Mit dem fünften Tag des Taunustaler Xmas Höhenmeterbattles wurde offiziell die zweite Halbzeit eingeläutet. Draußen war es glatt, drinnen nervös, und alle paar Minuten klickte irgendwo jemand hektisch auf „Rangliste aktualisieren“. Der Taunus hielt den Atem an – und die Teilnehmenden überall offenbar auch, zumindest bergab.

Schon über den frühen Nachmittag trudelten die ersten Ergebnisse ein. Zunächst verhalten, dann immer dichter. Höhenmeter hier, Höhenmeter da. Manche elegant gesammelt, andere regelrecht aus dem Berg geprügelt.

Jochen, Zahlen & der Weiße Stein

Jochen Nieratschker naschte Eiszapfen, badete im T-Shirt in der Sonne und sammelte dabei 2.250 Höhenmeter, plus Nachschlag.

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Sehr gute Beine, perfekte Anstiege (Finsterntal!), aber leider die Lampe vergessen. Klassiker.

Währenddessen grub CRAZY 🚨 TBiker 13 die Fahrrinne am Weißen Stein noch tiefer. Seine höfliche Anfrage beim Forstamt, die 400 Meter Auffahrt doch bitte mal aufzufüllen, blieb – wie immer – unbeantwortet. Mehr als stabil, nein überragend - 4.063 Höhenmeter - Was ein Brett. Aber wird das reichen für den Tagessieg?

Von Südtirol bis Teneriffa – alles dabei

Lüder Schulz-Nigmann wanderte durch Südtirol, sammelte Höhenmeter und verzierte STRAVA mit Bildern, bei denen man kurz vergisst, dass man selbst eigentlich im Taunus wohnt.

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Jani pilgerte mit einer Freundin zum Weinbiethaus (516 hm), Kirsten Krauthäuser entdeckte Höhenmeter jenseits des flachen Silvesterlaufs (743 hm inkl. Nachbrenner), und Marlen Hacker war erneut auf Rapha-Festive-Mission unterwegs – über 150 km und 1.710 Höhenmeter, zum zweiten Mal in Folge.

Auf Teneriffa sammelte Milan in zwei Aktivitäten 2.700 Höhenmeter. Auch der schönste Urlaub endet irgendwann – zumindest kurz, bevor im Taunus der nächste Anstieg ruft.

Die Frauen – Zahlen, Schnaps & Frankenstein

Bei den Frauen ging der Tagessieg auf dem Rad an Frau Zwerg mit 3.333 Höhenmetern – eine Schnapszahl, die nicht zufällig entstand. Gemeinsam mit Stefan wurde die Anfahrt zur Burg Frankenstein sage und schreibe 15 Mal gefahren. Wissenschaftlich nicht belegt, aber stark vermutet: Frankenstein lebt dort wirklich. Stefan stürzte (glimpflich – alles ok) in der ersten Kurve und schwört hoch und heilig, dass es kein Fahrfehler war, sondern ein Monster. Aktenzeichen ungeklärt.

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Frankensteins Kurve – da lauert er von früh bis spät.


Der Tag, an dem Philipp den Berg erfand

Während viele längst im Warmen saßen oder zumindest überlegten, ob „glatt“ wirklich ein valides Argument gegen Sport sei, war Philipp Sulzer noch draußen. Und zwar sehr lange. In zwei Schichten, neben dem Bergfriedhof in Durlach. Auf und ab. Auf und ab. 9.025 Höhenmeter standen am Ende auf der Uhr – so viele, dass selbst der Akku vom Hammerhead irgendwann entnervt aufgab.
Tagessieg Rad Männer, klare Sache. Wer nach Tag 5 noch fragt, ob Philipp müde wird, hat das Prinzip dieses Battles nicht verstanden.

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Aussicht vom Turmberg

Laufen, Wandern, Staunen – der Taunus zu Fuß

Bei den Läufern war Matthias W. der Mann des Tages. 2.513 Höhenmeter im Traillauf, garniert mit einer Aktivitätsbeschreibung, die irgendwo zwischen Dankesrede, Therapieprotokoll und Literaturpreis pendelte. Ein Dackel schneller als er im Downhill, Hardcore-90er-Playlist als mentale Stütze, Dank an Erdrotation, Familie, Playlist, Mutter, Frau, Kind – und ein sehr persönlicher Gruß an die öffentliche Toilette am Feldberg („für NICHTS“).
Tagessieg Lauf Männer, völlig verdient – sportlich wie literarisch. - Mega stark vom Läufer und Kletterer Matthias.

Bei den Frauen war Kerstin Domachowski wieder einmal überall. Erst 629 Höhenmeter MTB mit Marc durch den Taunus, dann noch 502 Höhenmeter im Traillauf obendrauf. Ganz nebenbei rundete sie damit ihre Jahreshöhenmeter auf exakt 150.000. Manche sammeln Briefmarken, Kerstin sammelt Anstiege. Jani W. war stark zu Fuß mit einer Freundin wandernd unterwegs zum Weinbiethaus. Nur eine hat noch mehr Höhenmeter unter den Füßen gehabt am 5. Tag unseres Battles - Kirsten Krauthäuser.

🏆 Ehrungen – Tag 5

🚴‍♂️ Rad – Tagessieger Männer
🥇Philipp Sulzer – 9.025 Höhenmeter
Zwei Schichten, ein Berg, ein Akku am Limit. Der Mann fährt so lange, bis selbst die Technik aufgibt.

🚴‍♀️ Rad – Tagessiegerin Frauen
🥇Frau Zwerg – 3.333 Höhenmeter
Schnapszahl, Burg Frankenstein und eiserne Konsequenz. Mehr Statement geht kaum.

🏃‍♂️ Lauf – Tagessieger Männer
🥇Matthias W. – 2.513 Höhenmeter
Sehr starker Trailrun, Dackel-Duell, Dankesrede deluxe. Sport trifft Feuilleton.

🏃‍♀️ Lauf – Tagessiegerin Frauen
🥇 Kirsten Krauthäuser – 743 Höhenmeter
Erst den Silvesterlauf schwänzen und gemeinsam mit anderen Höhenmeterbegeisterten die Steigungen unter die Füße nehmen und dann zusammen mit Frank noch mal einen Nachbrenner zünden. Sehr stark!

Gesamtwertung – die Lage spitzt sich zu

In der Gesamtwertung hat sich die Spitze weiter verdichtet.
Philipp Sulzer übernimmt mit 22.246 Höhenmetern die Führung bei den Männern. Dahinter lauern CRAZY 🚨 TBiker 13 (20.186 hm) und Milan (17.000 hm) – eng, brutal, hoch.

Bei den Frauen bleibt Frau Zwerg vorne (14.888 hm), gefolgt von Elodie Robert (9.323 hm), die weiterhin beeindruckend konstant sammelt.

Mit die schönste Statistik für uns als Orga-Team ist jedoch folgende:
Aktuell sind 203 Teilnehmende angemeldet. Wir haben es geschafft: ÜBER 200! Das ist für uns schon ein kleiner Grund zum Feiern.
Von den 203 Teilnehmenden waren bereits 188 aktiv und haben fleißig Höhenmeter für den großen Höhenmetersack gesammelt. Jeder wie er kann und möchte, eine echte Teamleistung, die uns sehr berührt.

506.362 Höhenmeter gesamt nach 5 Tagen - eine stolze Zahl, die auf unser aller Konto geht.
Für uns das zweite Weihnachtsgeschenk, dass ihr so unermüdlich dabei seid, unsere Tata Seite mit Impressionen verschönert und das Spiel auch genießt. In der Whatsapp-Gruppe fühlt man sich manchmal wie in einem Live-Krimi. Kurz: Wir lieben es und ihr hoffentlich auch!

Fazit des Tages:

Es war glatt. Es war kalt. Es war absurd hoch und steil.
Und irgendwo da draußen war immer noch jemand unterwegs, der dachte: „Ach komm, einen Anstieg noch.“

Fortsetzung folgt. 🏔️🗞️

Euer Tata Orga-Team

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28. Dezember 2025